Bürgermeister Michael Reinz und Prinz Charles in Berlin

Hessischer Hof in Treffurt - originalgetreues Modell zum Symposium übergeben

Am 09. Mai 2019 trafen sich ca. 40 geladene Gäste, darunter Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow, Vertreter der Handwerkskammer Südthüringen, Vertreter der Stiftungen Save Europe’s Heritage und der Prince Foundation aus England, der Wohnstadt Thüringen, des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie, der Denkmalschutzbehörde des Landratsamtes und noch einige mehr, um tiefgreifend über die Zukunft des „Hessischen Hofes“ zu beraten. Derzeit liegt eine Abrissgenehmigung für das Gebäude vor. Lutz Scherf vom Büro für Bauforschung in Silbitz überreichte ein maßstabgetreues Modell des geschichtsträchtigen und historisch wertvollen Gebäudes (Maßstab 1:20). Allen Beteiligten ist klar, dass sich das Gebäude momentan in einem sehr schlechten Zustand befindet, aber eine Erhaltung durchaus möglich werden könnte. Viele Gespräche gab es zu dieser Problematik bereits in den vergangenen Wochen und Monaten. Im Jahr 2018 weilten Bürgermeister Michael Reinz und die Fraktionsvorsitzenden des Stadtrates in England und Schottland, um sich dort ein Bild zu verschaffen, wie eventuell ein solches Bauwerk erhalten werden kann und wieder mit Leben erfüllt werden könnte. Mit kompetenten Vertretern der dort ansässigen Stiftungen wurden Beispielobjekte besichtigt. Dies geschah auf Einladung von Prinz Charles, der diese Stiftungen in England unterstützt und auch als Schirmherr betreut. Geführte Gespräche führten nun zu einem Umdenken und man möchte versuchen, eine Sanierung des Hessischen Hofes zu erreichen, um das Gebäude anschließend mit Leben zu erfüllen. Es wird angestrebt, eine internationale Bildungs- und Begegnungsstätte für Handwerker unterschiedlichster Bereiche ins Leben zu rufen, die hier die Möglichkeit haben, alte Handwerkstechniken nach historischen und denkmalpflegerischen Gesichtspunkten zu erlernen und anzuwenden. Durch die Zusammenarbeit mit Großbritannien wird der Hessische Hof zukunftsweisend ein deutsch-britisches Gemeinschaftsprojekt. Dafür haben die Stiftungen Save Europe’s Heritage und Prince Foundation ihre Unterstützung zugesagt. Grundlage ist jedoch eine Rechtsträgerschaft, also ein Verein, der sich dieser anspruchsvollen Aufgabe stellt. In der öffentlichen Podiumsdiskussion, welche am Nachmittag dann im großen Saal des Treffurter Bürgerhauses stattfand, hatten die anwesenden Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, eigene Ideen und Vorschläge vorzubringen. Während den Vorbereitungen zum Symposium erreichte Bürgermeister Michael Reinz noch eine höchst außergewöhnliche Einladung. Diese kam persönlich von Prinz Charles und seiner Gemahlin und sie luden in die britische Botschaft nach Berlin ein zur jährlichen Geburtstagsparty für die Queen. Auch Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow bekam eine Einladung. Die Reise wurde angetreten und so kam es dann, dass Michael Reinz sowie auch Herr Ramelow in der Residenz der britischen Botschaft zu einer kleinen Gruppe von auserwählten Gästen gehörten (von insgesamt 600), die auf der Tribüne direkt Prinz Charles und seiner Ehefrau Camilla persönlich vorgestellt wurden. Ein durchaus einschneidendes und beeindruckendes Erlebnis!

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