Jahresrückblick 2025: Einsatz, Engagement und Gemeinschaft

Trotz Großbrand im eigenen Gerätehaus, steigender Anforderungen und 153 Einsätzen bewies die Feuerwehr Treffurt im Jahr 2025 eindrucksvoll Zusammenhalt, Einsatzbereitschaft und starkes ehrenamtliches Engagement.

Im Rahmen der Stadtratssitzung blickte der Stadtbrandmeister David Büchner auf ein ereignisreiches Jahr 2025 zurück. Dabei wurde deutlich: Feuerwehr bedeutet weit mehr als Einsätze und Technik – sie steht für Verantwortung, Zusammenhalt und ehrenamtliches Engagement.

Zum Jahresende zählte die Feuerwehr 103 aktive Einsatzkräfte, 100 Mitglieder in den Jugendfeuerwehren sowie 47 Kameradinnen und Kameraden in der Alters- und Ehrenabteilung. Besonders die starke Jugendarbeit erfüllt die Wehr mit Stolz. Über 1.400 Stunden wurden allein hier investiert – ein wichtiges Zeichen für die Zukunft des Brandschutzes.

Auch im Bereich Ausbildung wurde Großes geleistet: Mehr als 5.600 Ausbildungsstunden und insgesamt über 8.500 Stunden ehrenamtlicher Arbeit zeigen den hohen Einsatz der Kameradinnen und Kameraden. Gleichzeitig machen fehlende Lehrgangskapazitäten an der Landesfeuerwehrschule deutlich, dass es weiterhin Herausforderungen gibt.

Im Jahr 2025 rückte die Feuerwehr zu 153 Einsätzen aus. Hinter jeder Alarmierung stehen Menschen in Not, Verkehrsunfälle, Brände oder Unwetterlagen. Insgesamt wurden dabei 2.922 Einsatzstunden geleistet. Doch die Arbeit endet nicht mit dem Einsatz – Fahrzeuge und Geräte müssen gereinigt, gewartet und wieder einsatzbereit gemacht werden.

Ein weiteres wichtiges Thema bleibt die technische Ausstattung. Viele Fahrzeuge sind mittlerweile über 30 Jahre alt. Steigende Ausfallrisiken und hohe Instandhaltungskosten zeigen, dass Investitionen notwendig bleiben. Insgesamt wurden 2025 rund 355.000 Euro in den Brandschutz investiert.

Besonders geprägt wurde das Jahr durch den Großbrand im eigenen Gerätehaus am 13. Januar 2025. Dabei wurden fünf Fahrzeuge zerstört und erheblicher Sachschaden verursacht. Dennoch zeigte sich in dieser schwierigen Situation der große Zusammenhalt: Unterstützung kam aus allen Richtungen, und bereits nach drei Tagen war die Treffurter Feuerwehr wieder einsatzbereit.

Mit Blick in die Zukunft sprach Büchner allen Kameradinnen und Kameraden, ihren Familien, den Ausbildern, Jugendwarten, Arbeitgebern, der Stadtverwaltung sowie allen Unterstützern seinen Dank aus. Denn am Ende zählt vor allem eines: Hilfe muss funktionieren, wenn sie gebraucht wird. (rb)

Bild: Gemeinsame Osterübung am 7. April 2026 mit der Feuerwehr Wanfried